Schönheit

Patrizia Egger stellt in ihrer Diplomarbeit[1] auch die Frage nach der Schönheit der „nichtidealen“ Frau. Dabei bezieht sie sich auch auf Ingrid Strobl, die nicht unumstrittene  Germanistin  und Kunstgeschichtlerin, die über das Thema „Rhetorik im Dritten Reich“ promovierte. Die sich selbst als Feministin bezeichnende Strobl war zunächst beim ORF in Wien tätig, zog 1979 nach … Weiterlesen

Die Autorität des narrativen Ich

Wenn uns in diesem Blog Behinderungen am Weg zum Mannsein/zum Frausein beschäftigen, dann muss es postfeministisch heute auch um die Subjektwerdung und die damit verbundene Verantwortung gehen, die dieser Genderfrage eingeschrieben ist. Judith Butler beschäftigte sich im Rahmen der Vorträge am Institut für Sozialforschung in Frankfurt am Main im November 2002[1] nicht als ausgewiesene „Adorno-Spezialistin“[2], … Weiterlesen

Das Mädchen ohne Hände. Ein Märchen der Gebrüder Grimm, Teil 1.

Ein Müller war nach und nach in Armuth geraten, und hatte nichts mehr als seine Mühle und einen großen Apfelbaum dahinter. Einmal war er in den Wald gegangen Holz zu holen, da trat ein alter Mann zu ihm, den er noch niemals gesehen hatte, und sprach »was quälst du dich mit Holzhacken, ich will dich … Weiterlesen

Das Mädchen ohne Hände. Ein Märchen der Gebrüder Grimm, Teil 2.

Dieses Märchen „entstammt der Mondmythologie und zeigt in eindrucksvollen Bildern, was Leid, Widersprüche und Enttäuschungen positiv bewirken und wie sie uns im Leben voranbringen können. [… Es geht] um die Balance von Männlichem und Weiblichem, um Festhalten und Loslassen.“[1] Nun einige Lesemöglichkeiten zur Subjektwerdung: Die Mondmythologie zeichnet uns das ewige Bild der mondhaften Menschen. Im … Weiterlesen